Stefanie Wernet MdL begrüßt Landesförderung für neues Angebot am Universitätsklinikum Freiburg

Das Land Baden-Württemberg stärkt die Versorgung von Schwangeren und Familien in Freiburg. Das Universitätsklinikum Freiburg erhält 150.000 Euro für den Aufbau eines interprofessionellen und mehrsprachigen Angebots für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes. Damit erhält das Freiburger Projekt die höchstmögliche Fördersumme der aktuellen Förderrunde für Lokale Gesundheitszentren mit Schwerpunkt geburtshilfliche Versorgung.
Die direkt gewählte Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Emmendingen und CDU-Betreuungsabgeordnete für Freiburg II, Stefanie Wernet MdL, begrüßt die Entscheidung: „Das sind gute Nachrichten für Freiburg und vor allem für die betroffenen Frauen und ihre Familien. Schwangerschaft und Geburt sind eine besondere Zeit. Umso wichtiger ist es, dass Frauen auf eine verlässliche medizinische Begleitung, verständliche Beratung und gut abgestimmte Unterstützungsangebote zählen können. Genau hier setzt das Freiburger Projekt an.“
Schwangerschaftsdiabetes, medizinisch Gestationsdiabetes genannt, tritt während der Schwangerschaft auf und geht mit erhöhten Blutzuckerwerten einher. Eine frühzeitige und gute Begleitung ist deshalb für Mutter und Kind von besonderer Bedeutung. Am Universitätsklinikum Freiburg soll mit der Landesförderung ein Angebot aufgebaut werden, bei dem unterschiedliche Fachrichtungen enger zusammenarbeiten. Gleichzeitig soll die Betreuung mehrsprachig erfolgen. Ziel ist es, betroffene Frauen und ihre Familien besser zu begleiten, ihre Gesundheitskompetenz zu stärken und ihnen den Zugang zu passenden Unterstützungsangeboten zu erleichtern. „Gute medizinische Versorgung lebt nicht allein von hoher fachlicher Kompetenz. Entscheidend ist auch, dass die verschiedenen Berufsgruppen eng zusammenarbeiten und die Patientinnen wissen, an wen sie sich wenden können. Gerade während einer Schwangerschaft müssen medizinische Informationen verständlich sein und Unterstützung ohne unnötige Hürden erreichbar bleiben“, so Wernet. Den mehrsprachigen Ansatz bewertet die Abgeordnete ausdrücklich positiv. „Sprache darf nicht darüber entscheiden, ob medizinischer Rat verstanden wird. Ein Angebot, das unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigt und Frauen verständlich erreicht, ist deshalb ein sinnvoller und praxisnaher Ansatz.“
Für Wernet ist die Förderung zugleich eine Investition in die Stärke des Gesundheitsstandorts Freiburg: „Mit dem Universitätsklinikum verfügt Freiburg über herausragende medizinische Kompetenz. Es ist richtig, diese Stärke mit neuen Versorgungsansätzen zu verbinden und die Zusammenarbeit rund um Schwangerschaft und Geburt weiterzuentwickeln. Das Land unterstützt hier ganz konkret eine Versorgung, die bei den Menschen vor Ort ankommt.“
Neben Freiburg fördert das Land in der aktuellen Förderrunde auch Projekte in Offenburg und Tübingen. Insgesamt stehen dafür rund 420.000 Euro zur Verfügung. Die Förderung läuft bis Ende 2028. „Eine gute Gesundheitspolitik muss sich daran messen lassen, ob sie den Alltag der Menschen tatsächlich verbessert. Die 150.000 Euro für Freiburg leisten dazu einen konkreten Beitrag: für eine gute Begleitung, kurze Wege und mehr Sicherheit für Frauen und Familien“, erklärt Wernet abschließend.
13.08.2026


