Bury und Wernet loben Endinger Gewerbeschau

„Endingen zeigt Flagge“ verbindet Wirtschaft, Einzelhandel und Stadtleben – Abgeordnete würdigen besonderes Veranstaltungskonzept

Endingen am Kaiserstuhl. Mit einer feierlichen Eröffnung auf dem Marktplatz startete am Samstag das Stadtwochenende „Endingen zeigt Flagge“. Unter den Gästen waren auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Yannick Bury und die Landtagsabgeordnete Stefanie Wernet. Beide zeigten sich beeindruckt von dem Veranstaltungskonzept, das Gewerbe, Handel, Kultur und Vereinsleben zusammenbringt. Bürgermeister Tobias Metz eröffnete das Stadtwochenende gemeinsam mit Vertretern der örtlichen Wirtschaft und den Organisatoren. Mit dabei waren Florian Seitz als Vertreter der Industrie, Ingo Fuchs, Vorsitzender der Gewerbe- und Handelsvereinigung, sowie Wolfgang Koch, auf dessen Initiative das besondere Konzept der Endinger Gewerbeschau zurückgeht. Auch Ulrike Weiß, Geschäftsführerin der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH, gehörte zu den Beteiligten auf der Bühne. Die Fahnenschwinger aus Rust und der Bürgerwehr-Spielmannszug Endingen sorgten für einen festlichen Rahmen.

Für Bury und Wernet ist die alle drei Jahre stattfindende Gewerbeschau ein wichtiges Schaufenster der heimischen Wirtschaft. Das Besondere: Die Veranstaltung beschränkt sich nicht auf einen Ausstellungsort, sondern verbindet die historische Altstadt mit dem Industriegebiet. Während sich die Fachgeschäfte in der Innenstadt präsentieren, öffnen am Sonntag zahlreiche Unternehmen ihre Türen und ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen. „Gewerbeschauen sind enorm wertvoll. Unsere Betriebe können zeigen, was sie leisten, welche Produkte hier entstehen und welche beruflichen Möglichkeiten sie bieten. Gleichzeitig kommen Unternehmer, Beschäftigte und Besucher unkompliziert miteinander ins Gespräch. Das ist für einen Wirtschaftsstandort wie Endingen von großer Bedeutung“, betonte Wernet.

Auch der örtliche Einzelhandel profitiert von der Veranstaltung. Persönliche Beratung, inhabergeführte Geschäfte und ein vielfältiges Angebot machen die Innenstadt zu einem wichtigen Anziehungspunkt. „Lebendige Innenstädte sind keine Selbstverständlichkeit. Sie brauchen Menschen, die vor Ort einkaufen, und Unternehmer, die mit viel Einsatz ihre Geschäfte führen. Deshalb ist es wichtig, den örtlichen Handel bei solchen Gelegenheiten besonders in den Blick zu nehmen“, so Wernet. Neben der Gewerbeschau setzte auch der Auftakt zum KaiserHerbst einen besonderen Akzent. Mit der Veranstaltung „KaiserWii“ im Weingut Bastian begann am Samstagabend die Veranstaltungsreihe rund um Wein, Genuss und Kultur. Wernet lobte das von Naturgarten Kaiserstuhl organisierte Format und die Arbeit von Ulrike Weiß und ihrem Team. „Der Kaiserstuhl hat mit seinen Weinen, seinen Winzerfamilien und seiner Gastfreundschaft viel zu bieten. Der KaiserHerbst greift diese Stärken auf und bringt die Menschen zusammen. Das ist eine schöne Möglichkeit, unsere heimischen Erzeuger und ihre Produkte noch bekannter zu machen.“

Zu den Begegnungen am Rande der Eröffnung gehörte auch das Wiedersehen mit der Kaiserstühler Weinprinzessin Natalie Dräger sowie Kirschenkönigin Finja Reinacher und Kirschenprinzessin Mia Schott. Ein besonderes Zeichen für die Verbundenheit mit der Stadt setzten zudem die künstlerisch gestalteten Flaggen, die auf Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zurückgehen und das Stadtbild schmücken. Bury und Wernet dankten Bürgermeister Tobias Metz, den Verantwortlichen aus Industrie und Handel, den Organisatoren sowie allen beteiligten Betrieben, Vereinen und ehrenamtlichen Helfern für die Vorbereitung und Durchführung des Stadtwochenendes. „Hinter einer solchen Veranstaltung steckt unglaublich viel Arbeit. Was hier gemeinsam auf die Beine gestellt wurde, verdient großen Respekt. Endingen kann stolz auf seine Unternehmen, seinen Einzelhandel und die vielen Menschen sein, die sich für ihre Stadt einsetzen“, sagte Wernet abschließend.

Bild v.l.n.r.: Dr. Yannick Bury, Ulrike Weiß, Stefanie Wernet, Claudia Koch, Wolfgang Koch 

12.10.2026