Michaela Gluminski (DEHOGA) und Stefanie Wernet MdL treffen Landtagspräsident Thomas Strobl

Beim Parlamentarischen Abend des DEHOGA in Stuttgart stehen die Interessen der Gastronomie und Hotellerie im Mittelpunkt

Stuttgart/Emmendingen. Wie wichtig eine lebendige Gastronomie für unsere Region ist, zeigte sich beim Parlamentarischen Abend des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Baden-Württemberg in Stuttgart. Mit dabei waren Michaela Gluminski, Vorsitzende der DEHOGA-Kreisstelle Emmendingen, und die Landtagsabgeordnete Stefanie Wernet (CDU). Gemeinsam nutzten sie die Gelegenheit zum Austausch mit Vertretern aus Politik und Gastgewerbe. Dabei kam es auch zu einer Begegnung mit Landtagspräsident Thomas Strobl.

Michaela Gluminski, die gemeinsam mit ihrer Familie den Kohlenbacher Hof in Waldkirch führt, kennt die Herausforderungen der Branche aus eigener Erfahrung. Als Kreisvorsitzende setzt sie sich für die Interessen der Gastronomie- und Hotelbetriebe im Landkreis Emmendingen ein. Steigende Kosten, Fachkräftemangel und bürokratische Anforderungen beschäftigen viele Gastgeber. „Unsere Gasthäuser, Restaurants und Hotels sind weit mehr als Wirtschaftsbetriebe. Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, stärken den Tourismus und sind wichtige Treffpunkte für die Menschen vor Ort. Gerade im ländlichen Raum gehören sie zu einem lebendigen Gemeindeleben“, betont Wernet.

Vom Kaiserstuhl über das Elztal bis in den Schwarzwald prägen zahlreiche familiengeführte Betriebe die Region. Sie bewahren die badische Gastfreundschaft, bieten regionale Spezialitäten an und tragen dazu bei, dass sich Einheimische und Urlaubsgäste gleichermaßen wohlfühlen. Wernet würdigt insbesondere das Engagement der Kreisvorsitzenden: „Michaela Gluminski weiß, worauf es im Alltag unserer Gastwirte ankommt. Sie führt selbst einen Betrieb und setzt sich mit viel Herzblut für ihre Berufskolleginnen und Berufskollegen ein. Dieser direkte Austausch ist für meine politische Arbeit besonders wertvoll.“

Für beide steht fest: Damit die Gastronomie auch künftig eine starke Säule der regionalen Wirtschaft bleibt, brauchen die Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und gute Perspektiven für die nächste Generation. „Wir wollen, dass unsere familiengeführten Gasthäuser und Hotels eine Zukunft haben. Denn wo Gastfreundschaft gelebt wird, bleibt auch unsere Heimat lebendig“, so Wernet abschließend.

11.10.2026