Handwerk hat goldenen Boden – und starken Nachwuchs

Landtagsabgeordnete Stefanie Wernet gratuliert den Kammersiegerinnen und Kammersiegern – sechs Auszeichnungen für Ausbildungsbetriebe im Landkreis Emmendingen

Emmendingen. Das Handwerk in der Region kann stolz auf seinen Nachwuchs sein. 55 junge Handwerkerinnen und Handwerker haben bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk den Kammersieg im Bezirk der Handwerkskammer Freiburg erreicht. Sechs von ihnen absolvierten ihre Ausbildung in Betrieben im Landkreis Emmendingen. Vier weitere Ausgezeichnete wohnen im Landkreis und wurden außerhalb der Kreisgrenzen ausgebildet. Die Landtagsabgeordnete Stefanie Wernet gratuliert allen erfolgreichen Nachwuchskräften herzlich.

„Hinter jedem dieser Erfolge stehen viel Fleiß, Ausdauer und die Freude am eigenen Handwerk. Wer zu den Besten seines Fachs gehört, hat allen Grund, stolz zu sein. Ich gratuliere den jungen Handwerkerinnen und Handwerkern von Herzen. Sie haben Großartiges geleistet“, so Wernet. Besonders erfreulich sei das gute Abschneiden der heimischen Ausbildungsbetriebe. Zu den Kammersiegern gehören Denis Dell, der bei Geier Lacktechnik in Riegel zum Fahrzeuglackierer ausgebildet wurde, und Finn Hummel, der seine Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker bei zikun Fahrzeugbau in Riegel absolvierte. Erfolgreich waren auch der Maurer Kilian Allgaier von der Firma Karl Burger in Waldkirch, die Raumausstatterin Mareike Schwär vom Betrieb Markus Frank in Denzlingen sowie die Tischlerin Jasmin Golob von Kiefer und Sohn in Denzlingen. Ebenfalls einen Kammersieg errang Anton Leonard Merz, der bei Ortlieb & Schuler in Emmendingen zum Zweiradmechatroniker ausgebildet wurde. Auch vier junge Menschen mit Wohnsitz im Landkreis waren erfolgreich: die Feinwerkmechanikerin Amelie Poll aus Waldkirch, die Konditorin Sanela Kauz aus Emmendingen, der Schornsteinfeger Dustin Seidel aus Denzlingen und der Straßenbauer Marius Reiner Höfflin aus Teningen.

Dass 24 der insgesamt 55 Kammersiege an junge Frauen gingen, freut Wernet besonders. Mehrere von ihnen waren in Berufen erfolgreich, die noch immer überwiegend von Männern ausgeübt werden. „Das zeigt, wie vielfältig unser Handwerk ist. Entscheidend sind die eigenen Fähigkeiten, das Interesse und die Begeisterung für einen Beruf. Ich wünsche mir, dass noch mehr junge Frauen und Männer die Chancen erkennen, die ihnen eine handwerkliche Ausbildung bietet.“

Ein besonderer Dank der Abgeordneten gilt den Ausbildungsbetrieben. „Gutes Handwerk braucht gute Ausbildung. Und die braucht Menschen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben, junge Menschen fördern und ihnen Verantwortung übertragen. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich.“ Gerade für den ländlichen Raum sei das Handwerk von unschätzbarem Wert. Die Betriebe seien in ihren Gemeinden fest verwurzelt, böten sichere berufliche Perspektiven und hielten mit ihrer täglichen Arbeit vieles am Laufen. „Unsere Handwerksbetriebe sind ein starkes Stück Heimat. Sie schaffen Arbeitsplätze, bilden aus und geben ihr Können an die nächste Generation weiter. Darauf können wir in unserer Region bauen“, betont Wernet.

Den Kammersiegerinnen und Kammersiegern wünscht die Landtagsabgeordnete für die kommenden Wettbewerbe und ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg. „Ich hoffe, dass sie sich ihre Begeisterung für ihr Handwerk bewahren. Denn wer etwas mit Können und Leidenschaft macht, hat eine gute Grundlage für seine Zukunft.“

08.10.2026