Stefanie Wernet MdL: Klein- und Obstbrenner verbinden regionales Handwerk, Streuobstpflege und Wertschöpfung vor Ort

Emmendingen/Stuttgart. Mit dem Beginn der Brennsaison 2026 rückt die CDU-Landtagsabgeordnete Stefanie Wernet die Bedeutung der Klein- und Obstbrennereien in den Mittelpunkt. Gerade in einer Region wie dem Landkreis Emmendingen seien Brennereien eng mit Streuobstwiesen, Landwirtschaft und regionaler Erzeugung verbunden. „Unsere Brennereien gehören zu unserer Heimat. Sie verarbeiten Obst aus der Region, erhalten traditionelles Handwerk und tragen dazu bei, dass unsere Streuobstwiesen auch wirtschaftlich einen Wert behalten“, sagt Wernet, Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion für Obstbau und Sonderkulturen.
Der bundesweite Tag des Obstbrandes am 2. Oktober macht seit 2025 auf das Brennereihandwerk und die Menschen hinter den regionalen Produkten aufmerksam. Zum Beginn der diesjährigen Brennsaison hatte Landwirtschaftsministerin Marion Gentges beim Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart die Bedeutung der Klein- und Obstbrennereien für Streuobstbestände und regionale Wertschöpfung hervorgehoben. Für Wernet ist dabei gerade die Verbindung zwischen Streuobst und Brennereihandwerk entscheidend. „In einem guten Obstbrand steckt viel Arbeit. Vom Obstbaum über die Ernte bis zum handwerklichen Brennen. Viele unserer Brennereien arbeiten seit Generationen mit heimischem Obst und geben ihr Wissen innerhalb der Familien weiter.“
Die handwerkliche Brennkunst wurde 2025 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Auch das unterstreiche, welchen Stellenwert dieses traditionelle Handwerk habe. „Streuobstwiesen prägen unsere Landschaft und sind gleichzeitig wertvolle Lebensräume. Damit sie erhalten bleiben, braucht es Menschen, die sie bewirtschaften, das Obst ernten und sinnvoll weiterverarbeiten. Unsere Klein- und Obstbrenner leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, so Wernet.
Gleichzeitig entwickle sich die Branche weiter. Neue Vermarktungswege und Projekte wie regionale Cocktails mit heimischen Edelbränden zeigten, dass traditionelles Handwerk und neue Ideen gut zusammenpassen können.„Regionalität lebt davon, dass Produkte nicht nur hier wachsen, sondern auch hier verarbeitet und vermarktet werden. Genau diese Wertschöpfung vor Ort wollen wir stärken“, betont Wernet abschließend.
04.10.2026


